Meinungen zum Gedicht?

Beginn: Harter Gegensatz zwischen den "hellen Lichtern", etwas eigentlich Schönes, das aber "scharf gestochen" erscheint. Die Welt ist nicht so, wie sie erscheint.

Dann die Einsamkeit des lyrischen Ichs, völlige Verlassenheit, Trennung von allen anderen.

Die Lichter entpuppen sich als herabstürzende Steine, die das lyrische Ich treffen und schlagen. Nur hier fühlt das lyrische Ich, aber kein anderer teilt dieses Gefühl des Geschlagenwerdens.

Insgesamt: Sehr, sehr gute Metaphern, originell, kühn. Du hast Talent. Das geht mir unter die Haut. 

Der Satz "Die D. breitet sich aus" passt m. E. nicht ganz an dieser Stelle, mitten in den Steinschlag. 

Grammatikalisch noch verbessern.

Ich assoziiere einen Menschen, der sich in der Dunkelheit befindet. Er hat Angst. Er sieht erst helle Lichter (die er unangenehm findet, weil er sich ja in der Dunkelheit befindet) und er ist der einzige, der es sieht. Da ist keiner um ihn herum. Dann fühlt er einen Schmerz, einen sehr starken Schmerz (wohl sein Herz). Und er fühlt sich mega allein.

Solltest Du meine Interpretation übernehmen, musst Du bedenken, dass Du JEDEN Satz einer Aussage im Text zuordnen kannst. Ich finde diesen Text SEHR gut für Dein Vortragen. Du kannst sehr viel Gefühl da reinlegen, WENN Du weißt, wo.

Könnte es auch eine Art Krankheit sein, mit der er alleinegelassen wird bzw. bei dem ihm niemand helfen kann ?

Es klingt, als ob der Dichter in Metaphern beschreibt, dass er als Außenseiter zu leiden hat; die anderen um ihn herum kümmert es nicht.

Ein schwieriges Gedicht, weil es sich nicht reimt. Es ist auch schwierig zu beschreiben, wie du es am besten vortragen solltest. Versuche am besten Dramatik reinzubringen, und dann am Ende resigniert und leise zu sagen: Aber niemand  – – – außer mir.

Hast du auch einen Dichter oder ist das selbstgemacht?

Stimmt schon es ist von mir, ich wollt nur nicht, dass jemand es deswegen blöd findet und eine objektive Meinung 

Wow das ist aber ganz schön anspruchsvoll vom Inhalt her.

Weißt du, um was es in dem Gedicht geht ?

Ich kann schon assoziieren was der Dichter damit meint aber man kann sich ja nie 100% sicher sein