Was tun wenn Mutter den Umgang zum Vater und dessen neuer Familie verhindert?

Du selbst kannst nichts tun und solltest Dich da auch raushalten….

Auch wenn die Mutter des Kindes eigentlich gehalten ist, bezüglich des Umgangs mit dem Vater positiv auf das Kind einzuwirken (Wohlverhaltenspflicht nach, BGB §1684), würden "rechtliche Schritte" eher zu noch größerer Distanz zwischen Vater und Kind führen…

Er (und nur er) könnte ihr z. B. in Mails o. ä. erzählen, was bei Euch so los ist… (und Grüße von Euch ausrichten…), sie fragen, wie es ihr so geht, was es bei ihr neues gibt… ohne die Tochter dabei unter Druck zu setzen mit Aufforderungen zu ihrem Besuch bei Euch…
Auch Bemerkungen, "Anschuldigungen" bezüglich ihrer Mutter sollte der Vater tunlichst vermeiden…, um das Mädchen nicht in die Position zu bringen, die Mutter "verteidigen" zu müssen oder zwischen den Elternteilen wählen zu müssen….
Sie wird bald ein Alter erreichen, in dem sie selbst Fragen stellt … und dann vielleicht selbst den Kontakt zum Vater – und zu seiner Familie – sucht.

Da hilft nur noch, einen Antrag auf Umgang beim Familienrecht stellen. Damit sind zumindest die dauernden Störversuche der Mutter unterbunden. Für die Art und Zeit des Umgangs gibt es viele Möglichkeiten, die die beiden Elternteile ganz individuell gestalten können. Dies wird dann auch so vereinbart und die Mutter muss sich daran halten; anderenfalls muss sie mit Ordnungsgeldern rechnen und dies sollte auch in der Vereinbarung protokolliert werden. Das Jugendamt wird automatisch mit einbezogen und gibt einen Bericht ab. Anwälte braucht man dazu nicht und die Kosten sind mit 45 EUR gering, zumal diese noch hälftig geteilt werden.

Nur so ist der Tochter zu helfen, das sie zumindest aus dem Zwiespalt, zwischen Vater und Mutter zu stehen, herauskommt und der Mutter wird damit der "Wind aus den Segeln" genommen. Dein Partner hat sich schon viel zu viel gefallen lassen – aber er muss auch Gegenrudern, sonst treibt die Kindsmutter ihre Willkür weiter fort.

Seine Tochter will wahrscheinlich mit ihrem Vater Kontakt haben, nicht so sehr mit dir oder mit ihren Halb/Stiefgeschwistern.

Deshalb würde ich vorschlagen, dass dein lebensgefährte ihre einen "Tochtertag" vorschlägt, der nicht bei Euch zu Hause stattfindet, sondern irgendwo, wo es der Tochter Spass macht (Eisdiele, Badeanstalt, Wanderung, vergnügungspark), und wo er Zeit hat, sich wirklich nur auf sie zu konzentrieren.

Väter unterschätzen oft, wie frustriert ihre Kinder sind, wenn sie Wochenende um Wochenende kommen, und dann müssen sie sich einfach in den Alltag seiner neuen Familie integrieren – was für sie vielleicht langweilig oder uninterssant ist – aber der Vater selbst hat keine Zeit für sie und schenkt ihnen kaum Aufmerksamkeit.

Dann sagen sie sich: Ich verzichte auf meine Freunde, auf das Kino, auf x, y, z, was mir spass macht, und dann hat dieser Knilch nicht einmal Zeit für mich?

Die Frustration kann so weit gehen, dass das Kind sich ganz zurückzieht (nicht mehr redet,keine Gefühle mitteilt) oder sich gar selbst verletzt oder unfug macht, nur um Aufmerksamkeit zu erregen.

Mit Gewalt einen Besuch erzwingen scheint mir kontraproduktiv, es wird die Beziehung nur noch mehr verschlechtern.

Gib ihm einfach Zeit für seine Tochter – ohne dich und deine Kinder.

Diese Geschichte kenne ich selber nur zu geht. Aber es ist dabei sehr entscheident warum die beiden auseinander sind bzw. wie die Mutter es sieht. Wenn die Mutter dem Kind sagt, dass der Vater am Scheitern der Beziehung schuld sei, werdet ihr wenig Chancen haben, dass das Kind zum Vater will.

Letzendlich sollte versucht werden, das Kind irgendwie „auzuklären“ damit Gewissheit geschaffen wird und das muss von der Seite des Vaters kommen.

Die Mutter hatte damals Telefonsex mit anderen Männern und das gefiel meinem Partner natürlich nicht, weswegen er ausziehen musste als seine Tochter noch keine 2 Jahre alt war.

Es ist schwierig, wenn er mit seiner Tochter darüber redet, denn eigentlich möchte er sie damit nicht belasten und die Mutter eigentlich auch nicht schlecht reden.

Da hilft nur eine Klage. Er muss keine Angst haben das er sein Kind gar nicht mehr sieht, genau das Gegenteil wird der Fall sein. Das Kind wird vom Richter alleine befragt, dabei kommt immer genau das raus was das Kind wirklich will und nicht das was die Mutter ihm eingeredet hat. Auch der Loyalitätskonflickt hat da keine Chance mehr, die Richter sind auf so etwas geschult und werden die Wahrheit heraus finden.

Ohne Klage sehe ich leider keine Chance für euch.

Warten bis sie 18 ist halte ich auch für eine schlechte Idee 🙂

Zeigt seiner Tochter das die Tür bei Euch immer für sie offen ist und das Ihr immer fü sie da seid. Dann wird die tochter wenn sie alt genug ist, von ganz allein auf Euch zu kommen. Das kann allerdings, wenn sie erst 13 ist, noch ein paar Jahre dauern. Meine Tochter hat mit 15 den Weg zu mir gesucht mittlerweile hab ich das alleinige Sorgerecht. Von meiner Tochter über das Jugendamt angeregt.
(M-Teil von Bielefelder(in))

Das haben wir getan. Ihr Vater hat sie mehrmals eingeladen und auch ich habe sie (per Whatsapp, da ja ein persönlicher und telefonischer Kontakt nicht vorhanden ist) höflich und freundlich eingeladen. Deswegen wurde ich sogar noch von der Mutter beschimpft.

Das Problem daran ist natürlich auch, dass die Zeit ein Herankommen von Vater (und auch von uns) an seine Tochter nur noch schwieriger machen wird. Denn im Prinzip entfremden sich Vater und Tochter doch nur immer mehr, wenn sie sich nur ein paar Stunden im Monat sehen.

In dem Alter kommt diese Haltung zu hundert Prozent von der Mutter.

Das wissen wir auch. Die Frage ist nur, was wir dagegen tun können…